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8 October 2026

Eine Wümmet wie noch nie – früh, intensiv und voller schöner Momente

So früh wie in diesem Jahr haben wir unsere Wümmet noch nie begonnen - und entsprechend auch früher als sonst haben wir sie beendet. Die diesjährige Wümmet war eine intensive, ereignisreiche und trotz aller Herausforderungen, wunderschöne Wümmet. Begonnen haben wir mit den Müller Thurgau Trauben und abgeschlossen haben wir die Ernte mit dem Merlot. Dazwischen lagen viele arbeitsreiche Tage, wunderschönes Herbstwetter, spontane Einsätze, feines Essen, Kuchenpausen und vor allem ganz viel gemeinsamer Einsatz.

Eigentlich hatten wir unseren Rhytmus und unsere Vorstellungen davon, wann welche Trauben an der Reihe sein würden. Doch wie so oft im Rebberg, hat das Wetter das letzte Wort. Am Freitag überraschte uns ein kräftiges Hagelwetter mit teilweise sehr grossen Hagelkörnern. Viele Trauben wurden dabei beschädigt, weshalb wir uns kurzerhand dazu entschlossen haben, bereits am nächsten Tag mit der Ernte zu beginnen. So konnten wir die betroffenen Trauben rechtzeitig ernten und sicherstellen, dass wir aus den Trauben noch das Beste herausholen konnten. Und einmal mehr zeigte sich, wie wertvoll unser tolles Wümmerteam ist. Kaum war klar, dass wir am Samstag zusätzliche Hände brauchten, meldeten sich zahlreiche Wümmerinnen und Wümmer ganz spontan. Von einem Abend auf den anderen war alles organisiert - und am nächsten Morgen wurde gemeinsam angepackt.

Trotz des etwas turbulenten Starts durften wir die eigentliche Wümmet bei herrlichstem Wetter geniessen. Viel Sonnenschein, die Farben des Herbsts und die vielen fleissigen Hände im Rebberg machten die Tage zu etwas ganz Besonderem. Natürlich war die Arbeit streng - Trauben schneiden, Kisten tragen und immer wieder anpacken geht schliesslich in die Arme und Beine. Aber gemeinsam macht auch die anstrengendste Arbeit mehr Freude. Zwischendurch blieb immer Zeit für einen kurzen Schwatz, ein Lachen oder eine kleine Pause. Und für die kleinen Pausen war ebenfalls bestens gesorgt: Viele unserer Wümmerinnen und Wümmer brachten spontan Kuchen oder feines Gebäck mit. So wurde aus einer kurzen Verschnaufpause im Rebberg schnell einmal ein kleiner Genussmoment.

Ein ganz besonderes Highlight war natürlich auch die tägliche Mittagsverpflegung. Sonja hat uns jedes Mal mit einem wunderbaren Mittagessen verwöhnt. Mit viel Liebe zauberte sie immer wieder etwas Feines auf den Tisch und sorgte dafür, dass unser Wümmerteam sowie das ganze Engelwy-Personal bestens versorgt und verpflegt war. Vielen herzlichen Dank Sonja!

Auch wenn in diesem Jahr plötzlich alles etwas schneller ging als geplant, blicken wir auf eine wunderschöne Wümmet zurück. Wir mussten flexibel sein, spontan reagieren und jeden Tag aufs Neue anpacken. Aber genau das macht eine Wümmet auch aus.

Nun sind die Trauben im Keller und wir sind gespannt, was der diesjährige Jahrgang bringen wird. Jetzt dürfen die neuen Weine ihre Wege gehen - und wir freuen uns schon darauf, irgendwann das erste Glas davon zu geniessen.

Doch ganz vorbei ist unsere gemeinsame Wümmetzeit noch nicht. Wir freuen uns nun auf das Wümmeressen, bei dem nochmals alle unsere fleissigen "Helferlis" gemütlich zusammensitzen können. Bei einem feinen Nachtessen, vielen guten Gesprächen und natürlich einem Gläsli Engelwy werden wir die Wümmet nochmals Revue passieren lassen.

Zum Schluss möchten wir vor allem eines sagen: DANKE!

Danke an alle unsere Wümmerinnen und Wümmer für eure Spontanität, Flexibilität, Freude und die vielen Stunden harter Arbeit. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich so viele Menschen spontan Zeit nehmen und mithelfen. Umso mehr schätzen wir es, dass wir auf euch zählen dürfen. Ihr seid ein grossartiges Wümmerteam und habt auch dieses Jahr zu etwas ganz Besonderem gemacht. Ein grosses Dankeschön geht auch an unsere Engelwy-Mitarbeitenden für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Arbeit!


Und hier viele schöne Eindrücke zur Wümmet 2026 - mit wunderschönen und herzerwärmenden Bildern :-)